Die 1. Mannschaft des TuS Medebach musste sich dem Landesligisten RW Erlinghausen erst ini der VerlĂ€ngerung geschlagen geben. Nach Ablauf der regulĂ€ren Spielzeit hieß es 2:2.

Medebach setzte die Vorgabe, mutig zu spielen, um und hatte die erste Gelegenheit duch Michi Kuhnhenne gleich nach fĂŒnf Minuten. Aus spitzem Winkel geschossen, konnte TorhĂŒter MĂŒller den Ball abwehren. Nach einer Viertelstunde verschĂ€tzte sich MĂŒller bei einer Ecke, Patric Hundertpfund köpfte aber ĂŒber das Tor. Der Landesligist dominierte das Spiel, Medebach spielte aus einem dichten Block schnell nach vorne, versuchte aber auch spielerisch mitzuhalten. Nach zwanzig Minute verfehlte eine scharfe Hereingabe Freund und Feind vor dem Medebacher GehĂ€use. Nach 35 Minuten dann die FĂŒhrung fĂŒr RWE, als sich Berlinski gegen drei Mann durchsetzen konnte und Raulf anschließend nach dem schönen Zuspiel keine MĂŒhe hatte. Es war die einzig klare Chance in der ersten Halbzeit.

Nach dem Wechsel zog Erlinghausen die FĂŒhrung an, bei Medebach schienen die KrĂ€fte nachzulassen. Berlinski ließ nach 50 Minuten das 0:2 folgen, das Spiel schien entschieden. Ärgerlich was dieses Tor aus Medebacher Sicht allemal, da man im vorangegangenen Angriff eine 3-1 Situation leichtfertig verdaddelt hatte. RWE versĂ€umte es in dieser Phase, Medebach den endgĂŒltigen KO zu verpassen, Christian Lefarth im Tor konnte sich hier mehrfach auszeichnen. Nach 75 Minuten köpfte Christian LĂŒbbert einen Eckball von Jan Vieweger wuchtig ĂŒber die Linie und weckte die Medebacher Lebensgeister. Medebach setzte alles auf eine Karte, hatte bei folgenden Kontern GlĂŒck und kam durch Jan Vieweger nach Anspiel von Michi Kuhnhenne in der 91. Minute doch noch zum umjubelten Ausgleich.

In der VerlĂ€ngerung war es der eingewechselte Ohms, der nach drei Minuten aus abseitsverdĂ€chtiger Position die erneute FĂŒhrung erzielte. Medebach ließ aber nicht locker und forderte den Landesligisten jetzt auch konditionell. Die grĂ¶ĂŸte Gelegenheit dann in der letzten Minute der VerlĂ€ngerung, als Chrissie Kuhnhenne frei vor MĂŒller auftauchte. Der konnte den Schuss aber mit einer starken Parade entschĂ€rfen, und als auch Andre Ricken am Ball vorbeirutschte, war das Spiel beendet.

Fazit: Eine Niederlage, die sich nicht unbedingt wie eine anfĂŒhlte. Medebach zeigte taktisch, spielerisch und vor allen Dingen lĂ€uferisch und kĂ€mpferisch eine ansprechende Leistung.

Der letzte Test vor dem Meisterschaftsbeginn findet am kommenden Sonntag bei den Stadtmeisterschaften in Deifeld statt.

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