Satzung

§ 1 Name, Sitz, GeschÀftsjahr

Der Verein fĂŒhrt den Namen „Turn- und Sportverein Medebach 1919“ e.V. (TuS Medebach 1919 e.V.).

Er hat seinen Sitz in 59964 Medebach/Sauerland und ist in das Vereinsregister beim zustÀndigen Amtsgericht eingetragen.

Die Vereinsfarben sind blau-weiß. GeschĂ€ftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck
Der Zweck des Vereins ist die Förderung des Sports, der Jugendhilfe und des öffentlichen Gesundheitswesens.

Diese Zwecke werden insbesondere verwirklicht durch:

  1. Die Funktion des Sports als verbindendes Element zwischen NationalitÀten, Kulturen, Religionen und sozialen Schichten. Er bietet Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen eine -unabhÀngig von Abstammung, Hautfarbe, Herkunft, Glaube und sozialer Stellung sowie sexueller IdentitÀt- sportliche Heimat. Diese Werte werden insbesondere durch das gute soziale Engagement des Vereins verwirklicht.
  2. Organisation eines geordneten Sport-, Spiel-, Übungs- und Kursbetriebes.
  3. DurchfĂŒhrung von Sport und sportlichen bzw. außersportlichen Veranstaltungen fĂŒr Mitglieder und Nichtmitglieder.
  4. Aus-/Weiterbildung und Einsatz von Übungsleitern, Trainern und Helfern.
  5. Beteiligung an Kooperationen, Sport- und Spielgemeinschaften.
  6. Leistungen zur medizinischen PrÀvention und Rehabilitation mit qualifizierter Betreuung.
  7. Talentsichtung und Talentförderung insbesondere im Jugendbereich.
  8. Entwicklung der Motorik, den Abbau von Aggressionen durch sportliche BetĂ€tigung und die sinnvolle BetĂ€tigung mit anderen zusammen, um dadurch RĂŒcksichtnahme und TeamfĂ€higkeit zu erlernen.

Erstellung sowie die Instandhaltung und Instandsetzung der im Vereinseigentum oder -besitz stehenden Immobilien und GegenstÀnde.

§ 3 GemeinnĂŒtzigkeit
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnĂŒtzige Zwecke im Sinne des Abschnitts

„SteuerbegĂŒnstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

Er ist selbstlos tĂ€tig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Alle Mittel des Vereins dĂŒrfen nur zu satzungsmĂ€ĂŸigen Zwecken verwendet werden.

Der Verein ist parteipolitisch und religiös neutral.

Die Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Keine Person darf durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhĂ€ltnismĂ€ĂŸig hohe VergĂŒtungen begĂŒnstigt werden.

Ausscheidende Mitglieder haben gegen den Verein keine AnsprĂŒche auf Zahlung des Wertes eines Anteils am Vereinsvermögen.

§ 4 Erwerb der Mitgliedschaft

Mitglied des Vereins kann jede natĂŒrliche und juristische Person werden.

Die Mitgliedschaft wird durch schriftliche ErklĂ€rung an den geschĂ€ftsfĂŒhrenden Vorstand unter BeifĂŒgung der EinzugsermĂ€chtigung fĂŒr sĂ€mtliche BeitrĂ€ge und GebĂŒhren beantragt.

Beim Aufnahmeantrag eines MinderjÀhrigen ist die schriftliche Zustimmung seiner gesetzlichen Vertreter erforderlich.

Über die Aufnahme entscheidet der geschĂ€ftsfĂŒhrende Vorstand durch Beschluss. Mit Beschlussfassung beginnt die Mitgliedschaft. Ein Aufnahmeanspruch besteht nicht. Die Ablehnung der Aufnahme muss nicht begrĂŒndet werden.

§ 5 Arten der Mitgliedschaft
Der Verein besteht aus:

  • aktiven Mitgliedern
  • passiven Mitgliedern (Fördermitgliedern)
  • Ehrenmitgliedern
  1. Aktive Mitglieder leisten den ĂŒblichen Mitgliedsbeitrag und können sĂ€mtliche Angebote des Vereins im Rahmen der bestehenden Ordnungen nutzen.
  2. FĂŒr passive Mitglieder (Fördermitglieder) steht die Förderung des Vereins durch Geld oder SachbeitrĂ€ge im Vordergrund. Sie dĂŒrfen die Vereinsangebote nur eingeschrĂ€nkt nutzen.

Mitglieder, die sich um den Verein besonders verdient gemacht haben, können vom erweiterten Vorstand zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

§  6 Beendigung der Mitgliedschaft
Die Mitgliedschaft endet

  • durch Austritt
  • durch Ausschluss
  • durch Tod
  • bei juristischen Personen zusĂ€tzlich durch den Verlust der RechtsfĂ€higkeit.
  1. Der Austritt aus dem Verein erfolgt durch schriftliche ErklĂ€rung gegenĂŒber dem geschĂ€ftsfĂŒhrenden Vorstand. Er kann zum Ende eines GeschĂ€ftsjahres unter Einhaltung einer KĂŒndigungsfrist von sechs Wochen erklĂ€rt werden.
  2. Ein Ausschluss aus dem Verein kann erfolgen
  • wenn ein Mitglied trotz schriftlicher Mahnung seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommt.
  • bei grobem oder wiederholtem Vergehen gegen die Satzung oder Ordnungen des Vereins.
  • wegen eines schweren Verstoßes gegen die Interessen des Vereins oder groben, unsportlichen Verhaltens.
  • wenn ein Mitglied den Verein oder das Ansehen des Vereins schĂ€digt oder zu schĂ€digen versucht.

Der Ausschluss kann auf begrĂŒndeten Antrag eines Mitgliedes nach vorheriger Anhörung des Betroffenen durch den geschĂ€ftsfĂŒhrenden Vorstand erfolgen. Er wird dem betroffenen Mitglied schriftlich unter Angabe der GrĂŒnde mitgeteilt und ist mit Zugang wirksam.

Gegen den Ausschluss besteht das Recht des Widerspruchs.

Er ist spĂ€testens einen Monat nach Bekanntgabe schriftlich beim geschĂ€ftsfĂŒhrenden Vorstand einzulegen. Über den Widerspruch entscheidet der erweiterte Vorstand. Der Widerspruch hat keine aufschiebende Wirkung.

Mit dem Ende der Mitgliedschaft erlöschen sĂ€mtliche aus der Mitgliedschaft entspringenden Rechte. Die Beitragspflicht erlischt mit Beendigung des laufenden GeschĂ€ftsjahres zu dessen Ende die KĂŒndigung erklĂ€rt wird. Vereinseigene GegenstĂ€nde sind dem Verein zurĂŒckzugeben oder wertmĂ€ĂŸig abzugelten. Dem -ehemaligen- Mitglied steht kein Anspruch auf RĂŒckzahlung ĂŒberzahlter BeitrĂ€ge zu.

Die Beendigung befreit nicht von der Zahlung noch ausstehender BeitrĂ€ge o. Ä..

§ 7 BeitrÀge
Die Mitglieder zahlen MitgliedsbeitrĂ€ge. ZusĂ€tzlich können AufnahmegebĂŒhren, Umlagen, KursgebĂŒhren, abteilungsspezifische BeitrĂ€ge und SonderbeitrĂ€ge fĂŒr bestimmte Leistungen des Vereins erhoben werden. Über Höhe und FĂ€lligkeit der MitgliedsbeitrĂ€ge und Umlagen entscheidet die Mitgliederversammlung. Über die Höhe des Abteilungsbeitrages entscheidet die Abteilungsversammlung.

Umlagen können maximal bis zum 6-fachen des jĂ€hrlichen Mitgliedsbeitrages festgesetzt werden. Über Höhe und FĂ€lligkeit der ĂŒbrigen BeitrĂ€ge und GebĂŒhren entscheidet der erweiterte Vorstand.

Ferner ist der Verein berechtigt RĂŒcklastschriftgebĂŒhren und durch die RĂŒcklastschrift entstehende Kosten in Rechnung zu stellen. Von Mitgliedern, die keine EinzugsermĂ€chtigung erteilen, kann eine GebĂŒhr fĂŒr Rechnungsstellung gefordert werden.

Wenn der Beitrag im Zeitpunkt der FĂ€lligkeit nicht beim Verein eingegangen ist, befindet sich das Mitglied ohne weitere Mahnung im Zahlungsverzug.

RĂŒckstĂ€ndige BeitrĂ€ge und GebĂŒhren können nach vorangegangenem Mahnverfahren auf dem Rechtswege eingetrieben werden. Dadurch entstehende Kosten sind zusĂ€tzlich zu zahlen.

Die BeitrĂ€ge und GebĂŒhren werden im Voraus eingezogen. Bei Neueintritt sind BeitrĂ€ge und GebĂŒhren zu Beginn der Mitgliedschaft fĂ€llig.

Über Ausnahmen zu diesen Regelungen insbesondere auch ĂŒber Stundungen oder Erlass von MitgliedsbeitrĂ€gen, GebĂŒhren oder Umlagen bzw. den Erlass der Teilnahme am Lastschriftverfahren, entscheidet in EinzelfĂ€llen der geschĂ€ftsfĂŒhrende Vorstand.

NĂ€heres regelt die Beitragsordnung.

§ 8 Haftung
Der Verein haftet nicht fĂŒr SchĂ€den und Verluste, die Mitglieder bei der AusĂŒbung des Sports, bei Benutzung von Anlagen, Einrichtungen oder GerĂ€ten des Vereins oder bei Vereinsveranstaltungen bzw. bei einer sonst fĂŒr den Verein erfolgten TĂ€tigkeit erleiden, soweit solche SchĂ€den oder Verluste nicht durch bestehende Versicherungen gedeckt sind.

Die Haftung des Vorstandes, von ehrenamtlich TÀtigen und Organ- oder AmtstrÀgern ist auf Vorsatz und grobe FahrlÀssigkeit begrenzt.

§ 9 Vereinsorgane
Organe des Vereins sind:

  • die Mitgliederversammlung
  • der geschĂ€ftsfĂŒhrende Vorstand
  • der erweiterte Vorstand
  • die Jugendversammlung
  • der Jugendvorstand

§ 10 Mitgliederversammlung

  1. Es ist mindestens einmal im Kalenderjahr eine Mitgliederversammlung einzuberufen. Jede Mitgliederversammlung wird von einem Mitglied des geschĂ€ftsfĂŒhrenden Vorstands geleitet. Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, bestimmt die Versammlung den Leiter. Der Versammlungsleiter bestimmt den ProtokollfĂŒhrer.
  2. Die Einberufung zu allen Mitgliederversammlungen erfolgt in Textform oder per E-Mail mindestens zwei Wochen vor dem Versammlungstermin durch den geschĂ€ftsfĂŒhrenden Vorstand. Mit der Einberufung ist gleichzeitig die Tagesordnung bekannt zu geben.
  3. AntrĂ€ge zur Tagesordnung können von allen stimmberechtigten Mitgliedern schriftlich gestellt werden. Die AntrĂ€ge sind zu begrĂŒnden und mĂŒssen dem geschĂ€ftsfĂŒhrenden Vorstand spĂ€testens am 15. 1. des Jahres schriftlich unter Angabe des Namens zugehen. VerspĂ€tet eingegangene AntrĂ€ge können grundsĂ€tzlich nicht berĂŒcksichtigt werden.
  4. Eine Mitgliederversammlung kann vom geschĂ€ftsfĂŒhrenden Vorstand jederzeit einberufen werden. Sie muss einberufen werden, wenn dies von mindestens einem Drittel der Mitglieder schriftlich und unter Angabe der GrĂŒnde beim geschĂ€ftsfĂŒhrenden Vorstand beantragt wird.

Die Einberufung der außerordentlichen Mitgliederversammlung hat dann innerhalb von 3 Monaten zu erfolgen. In der Einladung mĂŒssen alle GrĂŒnde, die seitens der Mitglieder fĂŒr die DurchfĂŒhrung der außerordentlichen Mitgliederversammlung genannt worden sind, in ihrem wesentlichen Inhalt wiedergegeben werden.

  1. Die Mitgliederversammlung hat insbesondere folgende Aufgaben:
    1. Entgegennahme der Berichte des Vorstandes und der KassenprĂŒfer
    2. Entlastung des Vorstandes
    3. Wahl und Abwahl des Vorstandes und der KassenprĂŒfer
    4. Festsetzung der BeitrÀge und Umlagen
    5. Beschlussfassung ĂŒber eingegangene AntrĂ€ge
    6. Beschlussfassung ĂŒber Änderung der Satzung und Auflösung des Vereins
  2. Die Mitgliederversammlung ist ohne RĂŒcksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfĂ€hig.
  3. Sie entscheidet bei BeschlĂŒssen und Wahlen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Bei Stimmengleichheit ist ein Antrag abgelehnt.

Änderungen der Satzung oder des Vereinszwecks können nur mit einer Mehrheit von 2/3 der abgegebenen Stimmen beschlossen werden.

SatzungsĂ€nderungen aufgrund von Auflagen des Registergerichts oder anderer Behörden, sowie redaktionelle Änderungen können vom geschĂ€ftsfĂŒhrenden Vorstand beschlossen werden.

Abstimmungen erfolgen durch Handzeichen. Eine geheime Abstimmung ist durchzufĂŒhren, wenn dies von der Mehrheit der abgegebenen Stimmen verlangt wird.

  1. Jedes anwesende Mitglied ist mit Vollendung des 16. Lebensjahres in der Mitgliederversammlung stimmberechtigt. WĂ€hlbar zum geschĂ€ftsfĂŒhrenden Vorstand ist es mit Vollendung des 18. Lebensjahres. Jugendliche Mitglieder besitzen im Rahmen der Jugendversammlung aktives und passives Wahlrecht.

Jedes stimmberechtigte Mitglied hat eine Stimme. Das Stimmrecht ist nicht ĂŒbertragbar.

  1. Über Mitgliederversammlungen ist ein Protokoll zu fertigen, das vom Versammlungsleiter und vom ProtokollfĂŒhrer zu unterzeichnen ist.

§ 11 Vorstand

  1. Der geschĂ€ftsfĂŒhrende Vorstand gem. § 26 BGB besteht aus dem 1. Vorsitzenden und 3 weiteren Personen.

Je 2 dieser Vorstandsmitglieder vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich gemeinsam.

  1. Der erweiterte Vorstand setzt sich zusammen aus:
    • dem geschĂ€ftsfĂŒhrenden Vorstand
    • Vertretern der jeweiligen Abteilung.

Es erhĂ€lt jede Abteilung bis 200 Mitglieder eine Stimme, fĂŒr jeweils weitere 200 Mitglieder eine zusĂ€tzliche Stimme. Maßgebend ist der Mitgliederbestand am 01.01. des jeweiligen Jahres.

  • dem Jugendwart
  • dem Referenten fĂŒr Öffentlichkeitsarbeit

Der erweiterte Vorstand kann sich bei Bedarf um weitere Personen ergÀnzen

  1. Die Mitglieder des Vorstands gem. § 11 der Satzung werden einzeln durch die Mitgliederversammlung fĂŒr 2 Jahre gewĂ€hlt.

Ausnahme bildet hier der Vertreter der Vereinsjugend, der von der Jugendversammlung gemĂ€ĂŸ der Jugendordnung gewĂ€hlt wird.

Weitere Ausnahmen sind die Abteilungsvertreter, die von der jeweiligen Abteilung gewÀhlt werden.

  1. Die Mitglieder des Vorstands bleiben bis zur satzungsgemĂ€ĂŸen Neuwahl im Amt, gleichgĂŒltig, ob diese Wahl mehr oder weniger als 2 Jahre nach Beginn der Amtszeit stattfindet.
  2. Scheidet ein Vorstandsmitglied vor Ablauf seiner Amtszeit aus, so bestellt der erweiterte Vorstand einen Stellvertreter, der das Amt kommissarisch bis zur nĂ€chsten Mitgliederversammlung fĂŒhrt. Die nĂ€chste Mitgliederversammlung wĂ€hlt einen Vertreter bis zur nĂ€chsten turnusgemĂ€ĂŸen Neuwahl. Sollte ein Vorstandsamt nicht anderweitig besetzt werden können, so kann ein Vorstandsmitglied ein zweites Amt ausĂŒben.
  3. Dem geschĂ€ftsfĂŒhrenden Vorstand obliegt die Leitung des Vereins. Er ist fĂŒr alle Aufgaben zustĂ€ndig, die nicht durch Satzung oder Ordnungen einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind.

Der geschĂ€ftsfĂŒhrende Vorstand ist berechtigt, bei Bedarf aufgabenbezogen fĂŒr einzelne Projekte oder befristet besondere Vertreter nach § 30 BGB zu bestellen und diesen die damit verbundene Vertretung und GeschĂ€ftsfĂŒhrung zu ĂŒbertragen.

Er kann ferner fĂŒr bestimmte Aufgaben AusschĂŒsse bilden, Aufgaben delegieren und Ordnungen erlassen. Ordnungen sind nicht Bestandteil der Satzung.

Die Mitglieder des geschĂ€ftsfĂŒhrenden Vorstands können an allen Sitzungen der Organe und Abteilungen teilnehmen.

  1. Die Mitglieder des Vorstands nehmen ihre Aufgaben grundsĂ€tzlich ehrenamtlich wahr. Bei Bedarf können VereinsĂ€mter unter BerĂŒcksichtigung der wirtschaftlichen VerhĂ€ltnisse und der Haushaltslage auch im Rahmen einer entgeltlichen TĂ€tigkeit oder im Rahmen einer AufwandsentschĂ€digung im Sinne des § 3 Nr. 26a EStG ausgeĂŒbt werden. Über die erforderliche Anstellung und weitere Entscheidungen im Rahmen der entgeltlichen VereinstĂ€tigkeit entscheidet der erweiterte Vorstand. Über die entgeltliche TĂ€tigkeit bzw. AufwandsentschĂ€digung fĂŒr Mitglieder des geschĂ€ftsfĂŒhrenden Vorstandes entscheidet die Mitgliederversammlung.

Im Übrigen haben die Mitglieder und Mitarbeiter des Vereins, die im Auftrag des Vereins handeln, einen Aufwendungsersatzanspruch nach § 670 BGB fĂŒr solche Aufwendungen, die ihnen durch die TĂ€tigkeit fĂŒr den Verein entstanden sind. Der Anspruch auf Aufwendungsersatz kann grundsĂ€tzlich nur innerhalb einer Frist von 6 Monaten nach seiner Entstehung geltend gemacht werden. Erstattungen werden nur gewĂ€hrt, wenn die Aufwendungen mit prĂŒffĂ€higen Belegen und Aufstellungen nachgewiesen werden.

§ 12 Vereinsjugend

  1. Die Jugend des Vereins ist die Gemeinschaft aller Mitglieder bis zur Vollendung des 23. Lebensjahres.
  2. Die Jugend verwaltet sich selber im Rahmen der Jugendordnung.
  3. Der Jugendvorstand ist zustĂ€ndig fĂŒr alle Jugendangelegenheiten des Vereins. Er entscheidet ĂŒber die Verwendung der der Jugend zufließenden Mittel.
  4. Organe der Vereinsjugend sind
    • der Jugendvorstand und
    • die Jugendversammlung
  5. NĂ€heres regelt die Jugendordnung, die von der Jugendversammlung des Vereins beschlossen wird. Die Jugendordnung darf den Vorgaben dieser Satzung nicht widersprechen. Im Zweifelsfall gelten die Regelungen dieser Satzung.

§ 13 Abteilungen
Innerhalb des Vereins werden fĂŒr unterschiedliche AktivitĂ€ten gesonderte Abteilungen eingerichtet. Die Abteilungen sind rechtlich unselbststĂ€ndige Untergliederungen des Vereins.

Der erweiterte Vorstand entscheidet ĂŒber die GrĂŒndung und Auflösung von Abteilungen.

Die Organisation der Abteilungen ist in einer Abteilungsordnung zu regeln, die nicht den Vorgaben dieser Satzung widersprechen darf.

§ 14 KassenprĂŒfer
Die Mitgliederversammlung wĂ€hlt zwei KassenprĂŒfer. Sie prĂŒfen mindestens einmal jĂ€hrlich die Kasse des Vereins.

Die KassenprĂŒfer erstatten auf der Mitgliederversammlung Bericht und beantragen bei ordnungsgemĂ€ĂŸer FĂŒhrung der KassengeschĂ€fte die Entlastung des Vorstandes. Die Amtszeit betrĂ€gt 2 Jahre wobei jeweils einer der beiden im geraden- und der zweite im ungeraden Kalenderjahr gewĂ€hlt wird. Direkte Wiederwahl ist 1x zulĂ€ssig.

§ 15 Auflösung des Vereins
Die Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden.

Voraussetzung ist, dass 2/3 der abgegebenen Stimmen zustimmen.

Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind 2 Mitglieder des geschĂ€ftsfĂŒhrenden Vorstands gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren.

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder nach Wegfall des steuerbegĂŒnstigten Zwecks fĂ€llt das nach Beendigung der Liquidation vorhandene Vereinsvermögen an die Stadt Medebach, die es unmittelbar und ausschließlich fĂŒr gemeinnĂŒtzige Zwecke, insbesondere zur Förderung des Sports verwenden darf.

Im Falle einer Fusion des Vereins mit einem anderen Verein, fĂ€llt das Vermögen nach Vereinsauflösung an den neu entstehenden, steuerbegĂŒnstigten Fusionsverein bzw. den aufnehmenden steuerbegĂŒnstigten Verein, der es ausschließlich und unmittelbar fĂŒr gemeinnĂŒtzige Zwecke zu verwenden hat.

BeschlĂŒsse hierĂŒber dĂŒrfen erst nach Einwilligung des Finanzamts ausgefĂŒhrt werden.

Die vorstehende Satzung wurde von der Mitgliederversammlung am 22. Mai.2013 beschlossen. Sie ersetzt die Satzung in der Fassung vom 16. April 2007.

Gezeichnet:

Gerhard Denhof, 1. Vorsitzender

Heiko Beulen

Erwin Jenke

Alexandra MĂŒller