Das Spiel der 1. Mannschaft bei TitelanwÀrter Arpe/Wormbach ging mit 0:3 verloren. Allerdings war der Verlauf keineswegs so eindeutig, wie es das Ergebnis aussagt.

Medebachs PechstrĂ€hne setzte sich fort, bereits am Donnerstag verabschiedete sich Andre Ricken aus der Saison, kurzfristige Blinddarm-Operation. Bereits nach wenigen Minuten musste Christian LĂŒbbert ausgetauscht werden, der nach einem Kopfballduell aufs Pflaster schlug und sich eine Platzwunde zuzog. Im Krankenhaus wurde er mit vier Stichen genĂ€ht. Medebach machte zu Anfang den Laden dicht und dem Tabellenzweiten das Leben schwer. Nach einem schlimmen Fehlpass in die Beine von TorjĂ€ger Schmidt nahm dieser das Geschenk nach zehn Minuten dankend an. FĂŒnf Minuten spĂ€ter hatte der stark aufspielende Jan Vieweger die Gelegenheit zum Ausgleich, sein Schuss landete allerdings am Innenpfosten. Nach 25 Minuten konnte erneut Schmidt auf 2:0 erhöhen, stand aber dabei drei Meter im Abseits. Desweiteren konnte sich TorhĂŒter Dominik Lefarth noch einmal gegen Schmidt auszeichnen. Als dann noch vor der Halbzeit das 3:0 durc Pieper fiel, schien das Spiel frĂŒhzeitig entschieden und nur noch eine Sache der Höhe zu sein.

Nach dem Wechsel allerdings drehte Medebach auf. BeflĂŒgelt durch das frĂŒhe Kopfballtor von Patric Hundertpfund hatte Medebach jetzt mehr Spielanteile und zeigte schnelle Kombinationen. Es folgten gute Gelegenheiten durch Michi Kuhnhenne und Jan Vieweger, die sich beide den Ball etwas zu weit vorlegten, nochmals Vieweger scheiterte an TorhĂŒter Hömberg. Mitten in die Drangphase des TuS hinein war es erneut Schmidt, der das 4:1 erzielte, indem er aus 20 Metern trocken einschoss. Medebach ließ sich nicht hĂ€ngen, dem 5:1 durch Pieper folgte fĂŒnf Minuten vor dem Ende noch das 5:2 durch Frank Schnellen.

Unter dem Strich zeigte Medebach Moral, zwei unnötige Fehler und eine krasse Fehlentscheidung brachten das Team aber in der ersten Halbzeit auf die Verliererstraße. Eine sehr ordentliche Partie machte trotz der fĂŒnf Gegentore Patric Hundertpfund als Abwehrorganisator.

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