Der TuS Medebach musste sich im Derby gegen den FC Nuhnetal unglücklich mit 0:2 (0:0) geschlagen geben. Damit steht auch rechnerisch fest, dass man im nächsten Jahr wieder in der Kreisliga A antreten wird.

Medebach begann forsch und störte das Nuhnetaler Aufbauspiel früh. Folglich versuchten es die Gäste viel mit langen Bällen, fanden aber kaum ein Durchkommen gegen die Medebacher Kette. Lediglich einmal musste sich Dominik Lefarth auszeichnen, als Todt frei vor ihm auftauchte, ein weitere Aktion verfehlte das TuS-Gehäuse. Es war nicht das Spiel der vielen Torchancen, Medebach hatte immerhin drei Aktionen zu verzeichen. Einen Schuss von Michi Kuhnhenne, der knapp vorbei ging. Eine Einzelleistung von Niklaas Westermann, der das Medebacher Spiel immer wieder antrieb und von seinen ehemaligen Mannschaftskollegen reichlich auf die Socken bekam. Der Mittelfeldspieler scheiterte aus spitzem Winkel an Rübsam. Und dann die beste Chance der gesamten ersten Halbzeit, als Patric Hundertpfund einen Freistoß aufs Tor köpfte, Rübsam reagierte glänzend und lenkte das Leder an die Latte. Insgesamt hatte Medebach die bessere Spielanlage, trotzdem hieß es zur Pause 0:0.

In der zweiten Halbzeit plätscherte das Spiel zunächst vor sich hin. Dann die wohl entscheidende Szene: Andre Ricken, der in der Innenverteidigung eine ausgezeichnete Partie absolvierte, wurde bei einem Kopfballduell per Ellenbogencheck niedergestreckt und musste mit einer stark blutenden Platzwunde vom Feld. Im Krankenhaus wurde er mit drei Stichen genäht. Medebach zeigte sich geschockt, Nuhnetal bestimmte jetzt das Geschehen. Nachdem Fabian Müller in der 70. Minute einen Schuss von Todt noch von der Linie kratzen konnte, war es in der 78. Minute geschehen. Dominik Lefarth konnte sich bei einem Angriff zunächst noch auszeichnen, der Ball flog aber in Richtung Tor, wo er im Fünfmeterraum nicht geklärt werden konnte. Winter schaltete am schnellsten und besorgte das 0:1. Nur wenig später erhöhte Todt auf 0:2, das Spiel war entschieden. Wenig später folgte noch ein Pfostenschuss der Nuhnetaler gegen eine Medebacher Elf, die sich in dieser Phase aufgegeben hatte. Zu allem Unglück musste auch Erik Schmiedeler erneut mit Muskelverletzung ausscheiden, so kam Alte Herren-Akteur Andre Hülsmann noch zu seinem Saisondebüt.

Wie schon so oft lautet das Fazit: Es war mehr drin.

Im nächsten Jahr wird in der Kreisliga A ein neuer Anlauf genommen, der TuS Medebach kann die erfreuliche Mitteilung machen, dass trotz des Abstiegs die Zusage aller Akteure für die kommende Serie vorliegt. Weitere Einzelheiten zur Saisonplanung folgen noch.

Nächste Woche steht beim SV Brilon das nächste Derby an.

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