Mit einer in dieser Höhe nicht fĂŒr möglich gehaltenen 0:11 Schlappe musste der TuS Medebach die Heimreise vom Mitaufsteiger BC Eslohe antreten. Das Ergebnis spiegelt dabei deutlich den Spielverlauf wieder. Die Hausherren waren ĂŒber 90 Minuten ĂŒberlegen, spielten druckvoll und ließen Medebach nicht den Hauch einer Chance.

Bereits nach vier Minuten fiel der erste Treffer durch einen berechtigten Foulelfmeter. Bis zum Wechsel fielen fĂŒnf weitere Treffer, darunter ein weiterer Foulelfmeter. Medebach brachte das „KunststĂŒck“ fertig, innerhalb von zehn Sekunden zwei Gegentore zu empfangen. Einzige Offensivmöglichkeit in der ersten HĂ€lfte war ein schöner FlĂŒgellauf von Patrick Hundertpfund, Jan Vieweger verpasste seine Hereingabe denkbar knapp.

Nach dem Wechsel schien es zunĂ€chst so, als ob Medebach das gesteckte Ziel, noch Schlimmeres zu verhindern, erreichen könnte, denn 25 Minuten lang fielen zunĂ€chst keine weiteren Treffer. Doch mit den 7:0 intensivierten die Hausherren ihre BemĂŒhungen noch einmal in der Hoffnung auf ein zweistelliges Ergebnis. In dieser Phase konnte Medebach einen Pfostentreffer duch Tobias Panek verbuchen. Danach wiederholte Medebach oben bereits zitiertes KunststĂŒck und legte sogar noch einen drauf, drei Tore innerhalb von zwei Minuten dĂŒrften eine Rekordmarke fĂŒr die Saison darstellen. Kurz vor dem Ende fiel der letzte Treffer, es hieß 0:11.

Medebachs junger Mannschaft merkte man die Verunsicherung aus dem misslungenen Saisonstart an, die Angst, Fehler zu machen, war spĂŒrbar, wodurch das Team deutlich gehemmt wirkte. Trotzdem darf so eine Schlappe natĂŒrlich nicht passieren.

Bis zum Derby gegen den SV Oberschledorn am Sonntag (15 Uhr) ist eine Aufarbeitung der letzten Spiele erforderlich, der Blick muss jetzt aber nach vorne gehen.

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