Nach dem Erreichen der Meisterschaft hatte sich die 1. Fußballmannschaft vor den verbleibenden Spielen gegen Dreislar Braunshausen und in Antfeld noch ein paar Ziele gesetzt, die man erreichen wollte:

– Zwei Siege

– Mindestend 1 x zu Null

– Die 100-Tore-Marke knacken

– Andre Ricken zum TorschĂŒtzenkönig machen

– Ohne Rote bzw. Gelb-Rote Karte durch die Saison kommen

– Mit gutem Fußball unter Beweis stellen, dass man verdient Meister wurde

 

Nach dem 4:1 Sieg in Antfeld lĂ€sst sich resĂŒmieren, dass obige Ziele alle erreicht wurden.

In Antfeld dauerte es keine 30 Sekunden, bis der Medebacher FĂŒhrungsstreffer fiel. Nach einem langen Ball von Christian LĂŒbbert bediente Andre Ricken den mitgelaufenen Erik Schmiedeler – 0:1. Das Antfelder Konzept wurde damit frĂŒhzeitig ĂŒber den Haufen geworfen, und man merkte der Elf von Detlef Franz diesen Wirkungstreffer zunĂ€chst an. Medebach hatte das Spiel im Griff, insbesondere der quirlige Jan Vieweger stellte Antfeld immer wieder vor Probleme. So musste Teuber zweimal gegen den Mittelfeldakteur klĂ€ren. Antfeld kam Mitte der ersten Halbzeit besser ins Spiel, und Schmitz, der ein stĂ€ndiger Unruheherd war, ließ zwei gute Möglichkeiten ĂŒberhastet aus. Auf der anderen Seite köpfte Andre Ricken einen Ball ins Netz, der Treffer wurde wegen Abseits nicht anerkannt. Medebachs TorjĂ€ger beteuerte hinterher, dass er hinter dem Passgeber Erik Schmiedeler gestanden habe. Trotzdem kam Ricken noch zu seinem Treffer, als er fĂŒnf Minuten vor der HĂ€lfte einen Freistoß von Jan Vieweger einköpfte. Dieses war der 100. Saisontreffer fĂŒr den TUS Medebach, der lediglich in der Tabelle keine BerĂŒcksichtigung findet, da auf Grund des vorzeitigen RĂŒckzuges der SG Grafschaft 14 Treffer abgezogen wurde. Mit diesem Tor war Andre Ricken die TorjĂ€gerkrone nicht mehr zu nehmen, zumal Stefan LĂŒbke, hartnĂ€ckigster Verfolger, mit der SG AltenbĂŒren/Scharfenberg beim 0:1 ih Hilletal leer ausging. 38 Treffer stehen unter dem Strich zu Buche, Ricken ist damit Nachfolger solch klangvoller Namen wie Hendrik Stuhldreher, Markus LĂŒbbert oder Ralf Köster, allesamt TorjĂ€ger in Meisterjahren des Tus Medebach.

In HĂ€lfte 2 versuchte Antfeld den Druck zu erhöhen, tat das aber zu Lasten der DurchlĂ€ssigkeit im Defensivverbund. Medebach konnte immer wieder Konter fahren, kam aber zunĂ€chst trotz guter Gelegenheiten fĂŒr Michi Kuhnhenne oder Sebastian Reuther nicht zum entscheidenden Treffer. Nach einer Stunde gelang Schmitz der Anschlusstreffer, sollte es noch einmal spannend werden? Die Antwort gab es in den folgenden zwei Minuten. ZunĂ€chst flog Bingöl nach Gelb-Roter Karte (Schubserei mit anschließendem Meckern) vom Platz, kurz darauf umkurvte Vieweger Teuber und stellte auf 3:1. Damit war die Messe gelesen, Tim Fresen erzielte zehn Minuten vor dem Ende mit einem strammen Schuss noch das 4:1.

Unter dem Strich ein hochverdienter Sieg fĂŒr den TuS Medebach gegen den Namensvetter aus Antfeld. Nach dem Spiel ließ man zusammen mit den Gastgebern noch die Saison ausklingen, die zuvor einen Blumenstrauß ĂŒberreicht hatten.

Weiter geht es am 18. August. Alle man aufsteigen, nÀchste Station Bezirksliga.

Die Testspiele der Saisonvorbereitung werden an dieser Stelle noch gesondert bekannt gegeben.

Die 1. Mannschaft bedankt sich nochmals bei allen Fans fĂŒr die UnterstĂŒtzung in der Aufstiegssaison. Auch unseren Sponsoren gilt ein besonderer Dank.

Am 15. Juni findet im Sportheim die offizielle Aufstiegsfeier statt (19.30 Uhr). Eingeladen sind alle, die sich dem TuS Medebach verbunden fĂŒhlen. Man sieht sich.

Aktuelles – Archiv