Mit einem gerechten 1:1 endete das Kellerduell zwischen dem VfR Winterberg und dem TUS Medebach. Allerdings war es keineswegs ein hitziges Abstiegsduell, sondern beide Mannschaften präsentierten sich verhalten und kamen nur selten aus der Deckung. Medebach hatte im ersten Drittel mehr vom Spiel, ohne dass dabei die ganz großen Chancen heraus sprangen. Winterberg agierte aus einer dichten Deckung und spielte auf Konter. Nach zwanzig Minuten ging der TUS durch Sahin Turan in Führung, der Parick Becker mit einem platzierten Schuss keine Chance ließ. Winterberg musste jetzt mehr machen und Medebach versäumte es, mit dem 2:0 für die Entscheidung zu sorgen. Es gab einige gute Ansätze für Konter, die auf Medebacher Seite allerdings durch Konzentrationsmängel und technische Unfertigkeiten leichtfertig verspielt wurden. Andre Ricken hatte nach schöner Kombination ein Tor auf dem Fuß, traf allerdings nicht. Nach einer halben Stunde kam der VfR besser in Spiel und auch zum Ausgleich durch Patrick Alexander. Dieser nutzte ein Missverständnis im Defensivverbund und wurde letztendlich von Torhüter Dominik Lefarth angeschossen, so dass der Ball ins Tor prallte.

Nach dem Wechsel hatte Winterberg den Wind im Rücken und versuchte es ein paar Mal mit Fernschüssen. Danny Dauber auf Winterberger Seite traf den Ball nicht richtig, beim TUS war es Markus Lübbert, der aus aussichtsreicher Position Torhüter Becker in die Arme schoss. Das war es aber schon in einer ereignisarmen zweiten Hälfte, die sich er das Fazit „Sommerkick“ als „Abstiegsfight“ verdiente.

Unter dem Strich konnte Medebach den Abstand von drei Zählern auf Winterberg halten und hat bei drei Zählern Rückstand jetzt sogar wieder Scharfenberg in Schlagweite.

Das nächste Spiel findet bereits am Freitagabend statt. Um 19 Uhr ist Blau-Weiß Hesborn zu Gast.

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