In einem guten A-Liga-Spiel konnte die erste Mannschaft des Tus einen etwas unerwarteten Ausw├Ąrtssieg in Th├╝len verbuchen. Dabei waren die Vorzeichen zu Beginn nicht gerade berauschend. Ersatztorwart Winni Schloms fiel kurzfristig aus und da kein weiterer Torwart zur Verf├╝gung stand, h├╝tete Feldspieler Jens Fresen das Tor, der seine Sache ordentlich machte. Zudem musste man auf Dominik M├╝ller (famili├Ąr),Tobias Huneck (beruflich), Hendrik Wienand, Christian Hast (gesperrt), Philipp Schwierske (Saisonende), Daniel K├Âster (verletzt) und Rouven Huneck (verletzt) verzichten.

Zu Beginn des Spiels hatte Th├╝len zwei M├Âglichkeiten aus Distanzsch├╝ssen, die allerdings ihr Ziel deutlich verfehlten. Ansonsten spielten die Gastgeber relativ einfallslos und agierten haupts├Ąchlich mit hohen B├Ąllen. Anders sah es bei Medebach aus. Die Truppe um Trainergespann Hast und Gerloff spielte zielstrebig nach vorne und ├╝bernahm mehr und mehr das Kommando. So vergaben in der Anfangsviertelstunde Andre Ricken und Jan Vieweger gute M├Âglichkeiten. Kurz darauf war es dann soweit. Th├╝len bekam den Ball nicht aus der Abwehr, Artjom Siebert setzte gut nach und brachte den Ball in den 5er. Ein Th├╝lener wollte daraufhin den Ball wegschlagen, Markus L├╝bbert hielt den Fuss dazwischen, 1:0 f├╝r Medebach. Wenig sp├Ąter legte Medebach den zweiten Treffer nach. Einen Freistoss von Artjom Siebert bugsierte Andre Ricken mit dem Kopf ├╝ber die Linie. Th├╝len kam weiter kaum zu Torchancen, da Medebach fr├╝h st├Ârte. So h├Ątte man durchaus den dritten Treffen erzielen k├Ânnen, es fehlte allerdings die letzte Genauigkeit beim entscheidenden Pass. So war es allerdings etwas ├╝berraschend als Th├╝len zum Anschlusstreffer kam. Einen Distanzschuss konnte Jens Fresen nicht mehr parrieren. Kurz vor der Pause strich noch ein Schuss von Markus L├╝bbert knapp ├╝ber das Tor.

Die zweite H├Ąlfte begann schlecht f├╝r Medebach. Der ansonsten gute Vitalis Paul foulte seinen Gegenspieler und es gab Elfmeter. Die M├Âglichkeit liess sich die Heimelf nicht nehmen und egalisiert. Medebach brauchte nun gut 15 Minuten um wieder Tempo ins Spiel zu bringen und investierte nun mehr. Gute Chancen wurden zum Teil leicht vergeben. Andre Ricken per Kopf, Markus L├╝bbert nach angeblicher Abseitsposition, Artjom Siebert nach einer Ecke und Jan Vieweger vom 16er um nur einige M├Âglichkeiten zu nennen. In dieser Phase hatte man das Gef├╝hl, dass Medebach den Sieg mehr wollte. Und so kam es dann auch. Markus L├╝bbert schickte Jan Vieweger, der den Torwart umkurvte und aus spitzem Winkel einschob. In den Schlussminuten h├Ątte man noch den Sack zu machen m├╝ssen. So setzte sich Markus L├╝bbert sch├Ân durch, sein Schuss verfehlte dann allerdings das Ziel. Einer sch├Ânen Kombination zwischen Jan Vieweger und Andre Ricken fehlte ebenfalls der Erfolg. Bis zum Schluss liess die gute Medebacher Defensive nichts mehr zu und die 3 Punkte standen zu Buche.

Fazit: Medebach fuhr verdient 3 Punkte ein. Th├╝len hatte in den 90 Minuten keine herausgespielte Torchance. Medebach zeigte sich in fasst allen Situationen zielstrebiger und stand im Mittelfeld und Abwehr gut. Es wurde als Kollektiv ├╝berzeugt. Die Medebacher Angreifer waren stets brandgef├Ąhrlich, im Mittelfeld war man enorm pr├Ąsent und in der Defensive ging man konzentriert und aggressiv zu Werke.
Zu seinem ersten Einsatz in der ersten Mannschaft kam der A-Jugendliche Steffen Sch├Ąfer und machte seine Sache ordentlich. Am kommenden Sonntag kommt der Tus Altenb├╝ren zum letzten Saisonspiel. Dabei w├╝rden wir uns ├╝ber eine gro├če Kulisse freuen. Wenn man der aktuellen Tabelle trauen kann, ist bei einem Sieg noch das Minimalziel Platz 5 drin. Zudem w├Ąre es w├╝nschenswert, wenn unser Trainergespann Lars Gerloff und Christian Hast mit einem Sieg aufh├Âren w├╝rden. Wir sehen uns…

Einen Gl├╝ckwunsch an dieser Stelle noch an den A-Liga Meister und Bezirksliga-Aufsteiger AssWieWu mit unserem ehemaligen Torh├╝ter Michael Padberg. Die Truppe von Ferdi Steden hat eine tolle Saison gespielt und steigt verdient auf. Viel Gl├╝ck in der n├Ąchsten Saison, die verdammt schwer wird.

Aufstellung: Fresen,- Neuss (Hellwig), Chr. L├╝bbert, Paul,- Siebert (Gerloff), Kaiser, M. L├╝bbert, H├╝lsmann, Schmiedeler (Sch├Ąfer),- Vieweger, Ricken

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