Verdient verlor die erste ihr Heimspiel gegen ZĂŒschen mit 3:4. Gleich zu Beginn kam ZĂŒschen besser ins Spiel und kaufte Medebach schnell den Schneid ab. Nach gut einer Viertelstunde erhielten die GĂ€ste einen schmeichelhaften Elfmeter, den Tobias Kleinsorge sicher verwandelte. Marcus Neuss soll gehalten haben. ZĂŒschen spielte weiter aggressiver und Medebach hatte enorme Probleme im Spielaufbau. Allerdings kam Medebach nach gut 25 Minuten zu mehreren Chancen. ZunĂ€chst vergab Markus LĂŒbbert freistehend nach einer Ecke und Andre Ricken per Kopf. Letzterer war es aber der nach einem Vieweger Freistoß mit dem Kopf zum Ausgleich traf. Weitere Chancen wurden auf Medebacher Seite nicht gut zu Ende gespielt. Auf der anderen Seite brachte der agile Pinheiro stets Gefahr und traf mit dem Pausenpfiff zur erneuten FĂŒhrung. Tobias Huneck und Enrico Hellwig störten nicht energisch genug.

Nach dem Wechsel hatte ZĂŒschen weiter mehr Spielanteile und legte schnell zwei weitere Tore nach. ZunĂ€chst bugsierte Enrico Schmiedeler eine Flanke ins eigene Tor, ehe Pinheiro nach einem Solo den ansonsten fehlerlosen Winni Schloms ĂŒberwand. Die letzten 25 Minuten hörten dann Medebach, wobei man fahrlĂ€ssig mit den Chancen umging. Jan Vieweger netzte nach einer schönen Einzelaktion ein. Danach vergaben Andre HĂŒlsmann aus kurzer Distanz, Andre Ricken freistehend per Kopf und Hendrik Wienand aus spitzen Winkel. Die grĂ¶ĂŸte Möglichkeit hatten allerdings die LĂŒbbert-BrĂŒder. Nachdem der ZĂŒscher Torwart geschlagen war, hinderten sie sich gegenseitig und brachten es fertig, den Ball gemeinsam aus 3 Metern ins Toraus zu spielen! Ein Sinnbild fĂŒr das Medebacher Spiel am heutigen Tag.

Gut 10 Minuten vor dem Ende nahm sich Markus LĂŒbbert den Ball und drosch ihn aus 25 m in den Torwinkel. In der Schlussoffensive versuchte Medebach nochmal alles, kam aber nicht mehr zum Ausgleich. Kurz vor dem Ende musste noch ein GĂ€stespieler mit der Ampelkarte vom Feld.

Fazit: Unter Strich gewann ZĂŒschen nicht unverdient, da sie aggressiver und disziplinierter spielte. Medebach wachte zu spĂ€t auf und verlor viele einfache BĂ€lle. Alle Mannschaftsteile spielten unter ihren Möglichkeiten. In der Defensive war man nicht aggressiv genug, das Mittelfeld war nicht prĂ€sent genug und im Angriff vergab man zu viele Chancen. Hadern hilft nicht, nĂ€chste Woche sollst in ThĂŒlen besser gemacht werden.

Aufstellung: Schloms,- Neuss (Hellwig), Chr. LĂŒbbert, Huneck (Paul),- MĂŒller, HĂŒlsmann, Vieweger, M. LĂŒbbert, Schmiedeler (Wienand),- Ricken, Siebert

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