Langscheidt knackt Tus-Riegel erst nach der Pause

Medebach. Der SuS Langscheid/Enkhausen steht in der zweiten Runde des Westfalenpokals. Beim Briloner A-Ligisten TuS Medebach siegte der Westfalenligist mit 8:0 (2:0).

In der zweiten Runde am 1. September spielt Langscheid nun beim Bezirksligisten SG Finnentrop/Bamenohl.

Im ersten Durchgang tat sich Westfalenligist Langscheid vor nur 90 Besuchern im Hansestadion sehr schwer. Die Gastgeber standen sehr tief, spielten hinten kompromisslos und ließen zunĂ€chst keine klaren Möglichkeiten zu. Den Abwehrriegel um Libero Christian LĂŒbbert konnte Langscheid erst in der 25. Minute das erste Mal knacken. Jonas Schmidt knallte den Ball unhaltbar in den Kasten von Oldie Christian Hast. Nicht gut sah der TuS-TorhĂŒter beim 2:0 von Kulisch nur zwei Minuten spĂ€ter aus.

„Obwohl wir sicherlich 70 Prozent Ballbesitz hatten, konnten wir die Abwehr des TuS zunĂ€chst nicht knacken. Wir hĂ€tten noch mehr ĂŒber die FlĂŒgel spielen mĂŒssen“, sagte SuS-Trainer Bernd Löseke und ergĂ€nzte: „Ich habe in der Halbzeit an die Mannschaft appelliert, gradliniger und einfacher zu spielen. Das hat sie dann auch gemacht.“

Die Vorentscheidung fiel kurz nach der Pause, als Florian Schuberth und der gerade erst eingewechselte Max Borchmann durch einen Doppelschlag auf 4:0 erhöhten. Anschließend hatte Langscheid leichtes Spiel. Gegen eine immer mĂŒder wirkende Elf der Hausherren trafen Florian Schuberth, Max Borchmann, Markus Kulisch und ein Medebacher mit einem Eigentor zum 8:0-Endstand.

„ZunĂ€chst haben wir sehr gut gestanden. Der Gegner hatte hier keine zwingende Chance. Im zweiten Durchgang sind wir dann permanent unter Druck geraten. Dazu schwanden die KrĂ€fte. Da war es klar, dass wir weitere Gegentore bekommen werden. Dennoch war ich trotz der hohen Niederlage mit dem Auftritt meiner Elf zufrieden. Man darf nicht vergessen, dass der SuS Langscheid/Enkhausen drei Klassen höher spielt als wir“, sagte Medebachs Trainer Lars Gerloff.

TuS: Hast, Neuß (69. Köster), Ricken, Hellwig, C. LĂŒbbert, Fresen, Vieweger (75. Huneck), Siebert, M. LĂŒbbert, Schwierske, Kaiser (77. Schierok). – SuS: Nieder, Apolinarski, Huff, Juchum (52. Borchmann), GönĂŒlal, Hunecke, Schuberth, KrĂ€mer (70. Braun), Rödel (55. Rademacher), Kulisch, Schmidt.- Tore: 0:1 (25.) Schmidt, 0:2, 0:8 (27./80.) Kulisch, 0:3, 0:5 (52./67.) Schuberth, 0:4, 0:7 (53./75.) Borchmann, 0:6 (71.) Eigentor.

 

Quelle:derwesten.de

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