Medebach begann engagiert und hatte durch Andre Ricken die erste gute Möglichkeit. Nach seiner verletzungsbedingten Auswechslung war allerdings ein Bruch im Spiel der Medebacher. In einer an Höhepunkten armen ersten HĂ€lfte hatte Medebach lediglich zwei WeitschĂŒsse, die aber keine echte Gefahr brachten. Auf der anderen Seite musste Michael Padberg einmal in höchster Not klĂ€ren.

 

Nach dem Wechsel das gleiche Bild. Viel spielte sich im Mittelfeld ab. Tormöglichkeiten waren Mangelware. Aus dem Nichts erzielte Cobbenrode dann den Siegtreffer. Ein langer Ball wurde per Kopf verlĂ€ngert und so tauchte ein Cobbenroder StĂŒrmer allein vor Michael Padberg auf und spielte den Ball ĂŒber den herausstĂŒrmenden TorhĂŒter ins Tor. Medebach hatte im Anschluss drei gute Möglichkeiten. ZunĂ€chst traf Jan Viehweger per Freistoss den Pfosten, anschließend verzog er knapp. Patrick Linn traf zudem mit einen Drehschuss nicht das leere Tor. Ein möglicher Elfmeter wurde Marcus Neuss versagt. Am Ende stand man mit leeren HĂ€nden da.

 

Medebach hat es verpasst den Anschluss an Dorlar und KĂŒckelheim herzustellen. Die Mannschaft um Lars Gerloff scheint nicht begriffen zu haben, welche Chance sie gestern hatte und worauf es im Abstiegskampf ankommt. Insgesamt viel zu wenig investierte die Mannschaft in das Spiel. Die Chancen entstandenen eher aus Zufall und wurden weniger herausgespielt. Gegen eine clevere, aber insgesamt harmlose Cobbenroder Mannschaft war Medebach eigentlich verpflichtet zu gewinnen. Die Mannschaft enttĂ€uschte auf ganzer Linie.

 

Aufstellung: Padberg, – MĂŒller, Chr. LĂŒbbert, Ricken (Schierok), – Siebert (Schmiedeler), Linn, Fresen, M.LĂŒbbert (Huneck), Vieweger – Bröhland, Neuß

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