Der TUS Medebach und der SC Kückelheim/Salwey trennten sich im Kellerderby durch ein spätes TUS-Tor 1:1, ein Unentschieden, das den Gästen mehr nutzt als der Heimelf. Beide Mannschaften taten sich auf dem Aschenplatz schwer, fußballerische Feinkost zu bieten, wobei der SC den besseren Start erwischte, als Röhrig nach 8 Minuten nach einem Eckstoß völlig unbedrängt einköpfen konnte. Artjom Siebert hatte wenig später die Chance zum Ausgleich, verfehlte aber aus spitzem Winkel das Tor. Carsten Franke hatte schließlich das 0:2 aus dem Fuß, Christian Lübbert rettete aber für den bereits geschlagenen Torhüter Michael Padberg auf der Linie. Da der SC bis zur Pause eine weitere Großchance dank Michael Padberg liegen ließ, blieb es beim verdienten und für Medebach glücklichen Halbzeitstandes vn nur 0:1.

Medebach kam verbessert aus der Kabine, auch wenn richtiger Druck nicht zustande kam. Immer wieder gab es leichte Fehler im Spielaufbau und gegen die dicht formierte SC-Abwehr gab es kein Durchkommen. Ein Fernschuss von Patrick Linn Mitte der Halbzeit war die einzige „Gelegenheit“. Kückelheim versuchte sein Heil im Kontern, schaffte es aber nicht, den starken Medebacher Schlussmann zu überwinden. In der vierten Minute der Nachspielzeit fiel dann doch noch der Ausgleich für Medebach, als Peter Ricke sich durchtankte und der gut aufgelegte Dominik Müller das Leder über die Linie drückte.

Fazit: Medebach war bemüht, fand aber zu selten zu spielerischen Mitteln. Das Unentschieden ist unter dem Strich zu wenig, da der Abstand zum rettenden Ufer weiter 9 Zähler beträgt. Anzuerkennen ist, dass die Moral stimmte. Ein Fußballwunder muss her!

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