Der TUS Medebach musste sich beim Kellerduell in Dorlar mit 0:1 geschlagen geben. Nach der 0:5 Niederlage in Brilon zeigte man die zweitschwĂ€chste Saisonleistung und genĂŒgte in keiner Weise BezirksligaansprĂŒchen. In einer schwachen Partie, in der auch die Gastgeber nicht glĂ€nzen konnten (aber auch nicht mussten), musste Medebach nach zehn Minuten den ersten Schock verdauen. Andre Ricken rutsche auf dem Kunstrasen aus und prallte gegen das GelĂ€nder. Mit einer schmerzhaften Oberschenkelprellung war fĂŒr ihn das Spiel frĂŒh beendet, fĂŒr ihn kam Janis Schierok. Medebach wirkte danach verunsichert und ließ in der Defensive jegliche Ordnung vermissen. Trotzdem hatte man die erste klare Gelegenheit, als Christian LĂŒbbert gleich zweimal frei vorm Dorlarer Keeper auftauchte und diesen jeweils anschoss. In der Folgezeit trug man die Angriffe viel zu planlos vor und lief  dazu immer wieder in Konter der Hausherren, die aber viel zu ĂŒberhastet abgeschlossen wurden. GrĂ¶ĂŸte  Gelegenheit des SV war eine Kopfballchance nach einem Freistoß. Zur Halbzeit ging das Unentschieden in Ordnung.

Nach dem Wechsel wollte man es besser machen, wiederum nach zehn Minuten wurden die PlĂ€ne aber mit dem Dorlarer FĂŒhrungstreffer ĂŒber den Haufen geworfen. Ein eher harmloser Ball prallte an die Torlatte und von dort vor die FĂŒĂŸe von Wiegand, der den umjubelten FĂŒhrungstreffer erzielte. Kurz zuvor hatte Markus LĂŒbbert eine gute Gelegenheit ausgelassen, der alleine auf das SV-GehĂ€use zurannte, aber ebenfalls am Keeper scheiterte. In der Folgezeit versuchte Medebach zwar nach vorne zu spielen, war dabei aber viel zu ideenlos und offenbarte dem Schlusslicht zahlreiche gute Kontergelegenheiten, Michael Padberg konnte sich hier mehrfach auszeichnen. Erst in der Schlussviertelstunde gelang es Medebach so etwas wie Druck auszuĂŒben, hier konnte ein Schuss von Peter Ricke im letzten Moment abgeblockt werden.

Unter dem Strich ein verdienter Sieg fĂŒr den Aufsteiger, in der Medebach neben den drei Punkten die verletzungsmĂ€ĂŸigen AusfĂ€lle von Andre Ricken, Artjom Siebert (Knie) und Peter Ricke (Zerrung) verkraften musste. Bis zum nĂ€chsten Spiel gegen Allagen ist Aufbauarabeit angesagt, allerdings sind auch die Spieler gefordert, nach der insbesondere schwachen kĂ€mpferischen Leistung einmal in sich zu gehen.

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