Durch einen 2:1 (0:1) Erfolg beim TUS Züschen zog der TUS Medebach erstmals in der Vereinsgeschichte ins Finale des Krombacher-Pokals (Kreispokals) ein. Im Finale trifft man nun auf den VfB Marsberg, der sich mit dem gleichen Ergebnis beim SV Oberschledorn durchsetzte.

Auf dem neuen Kunstrasenplatz in Züschen – ein Lob an die Gastgeber, mit der gesamten Anlage hat man richtig was bewegt – entwickelte sich von Anfang an ein typischer Pokalfight mit zahlreichen Gelegenheiten auf beiden Seiten. Der Ex-Medebacher Michael Hasenauer hatte die erste Gelegenheit, wenig später tauchte Peter Ricke frei vor Hunold auf, beide verfehlten das Ziel. Züschen war in der ersten Hälfte immer einen Tick präsenter und ging nach 11 Minuten verdient durch Hasenauer in Führung, der einen groben Schnitzer in der Hintermannschaft ausnutzte. Medebach war um Ordnung bemüht, machte aber viel zu viele Fehler und erlaubte Züschen immer wieder mit schnellen Kontern Gefahr auszustrahlen. Wer weiß, was passiert wäre, wenn nicht Michael Padberg mit einem Wahnsinnsreflex das 1:0 gehalten hätte. Züschen hatte bis zum Wechsel einige Gelegenheiten, traf aber aus Medebacher Sicht glücklicherweise nicht mehr ins Schwarze. Medebach hatte noch eine gute Gelegenheit durch Christian Lübber, ehe es zur Pause ging.

Nach dem Wechsel wirkte Medebach wacher und riss das Spiel zunächst an sich. Folge war das frühe 1:1 durch Markus Lübbert, der bei einem Querschläger als erstes schaltete und aus kurzer Distanz traf. Ein Freistoß von Peter Ricke ging ans Außennetz, ehe Medebach in der 57. Minute die Wende schaffte, als Christian Lübbert aus drei Metern eine Hereingabe von Peter Ricke über die Linie bugsierte. In der Folgezeit beschränkte sich Medebach zu sehr darauf, das Ergebnis zu verwalten und hatte zu wenig Ballbesitz, um Ruhe ins Spiel zu bekommen. Züschen hielt dagegen und riskierte alles, hatte auch noch Chancen, wobei Medebach trotzdem etwas sattelfester wirkte als in der ersten Halbzeit. Auf der anderen Seite gab es immer wieder Konterchancen, Georg Drilling, Christian Lübbert und Artjom Siebert übertrafen sich im Auslassen von sogenannten Hundertprozentigen. Glück hatte Medebach, dass in der letzten Viertelstunde nach Gelb-Rot für Brieden in Überzahl spiele, dass Christian Schmitt fünf Minuten vor dem Ende einen Kopfball aus vier Metern über das Tor setzte.

Fazit: Mit dem notwendigen Glück erreichte Medebach in einem Pokalfight das Finale, neben Michael Padberg wussten sich Peter Ricke und Till Riedel auszuzeichnen. Wann die Endrunde (Finale und Spiel um Platz 3) stattfindet steht noch nicht endgültig fest. Mögliche Termine sind der 2./3. Oktober, wahrscheinlich ist aber auch eine Ansetzung am 31. Oktober, einem spielfreien Wochenende in der Bezirksliga.

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