Der TUS Medebach stellte gegen den Tabellenvierten BC Eslohe seine Heimstärke unter Beweis und schickte die Gäste mit 3:1 nach Hause. Medebach ließ sich nicht dadurch aus der Ruhe bringen, dass auf Esloher Wunsch kurz vor Spielbeginn nochmals eine kleine Modenschau in Form des Trikotswechsels erfolgen musste. Zwar war der Tabellenvierte optisch überlegen, fand aber in Hälfte 1 gegen den gut organisierten und diszipliniert agierenden Medebacher Defensivverbund kein Durchkommen. Auf der Gegenseite gefiel Medebach mit schnellen Kontern, von denen zwei zum Erfolg führten. Nach 25 Minuten gelangte ein Ballgewinn über Andre Hülsmann und Hendrik Stuhldreher zu Jan Vieweger, der mit einem platierten Schuss vollstreckte. Fünf Minuten vor der Pause enteilte Hendrik Stuhldreher der BC-Abwehr und schoss zum 2:0 ein.
Nach dem Wechsel erwartete man eine stärker spielende BC-Elf, die auch so aus der Kabine kam. Zunächst musste Christian Hast gegen einen frei auftauchenden BC-Akteur klären und verhinderte so den Anschlusstreffer. In der 49. Minute war das Spiel dann praktisch entschieden, als Andre Ricken eine gut ausgeführte Eckballvariante zum 3:0 einköpfte.
Als Medebach nach einer Verletzung von Till Riedel in Unterzahl war, geläng Görges per Kopfball der Anschluss. Görges war es auch, der frei vor Christian Hast auftauchte, dann mit seinem Lupfer aber aus spitzem Winkel das Außennetz traf, anstatt den Ball in den Rückraum zu legen.
So blieb Eslohe zwar spielbestimmend, konnte sich aber kaum nennenswertes an Chancen herausspielen. Auf der Gegenseite blieb Medebach durch Konter immer gefährlich. Die größte Gelegenheit vergab Jens Fresen, der mit Hendrik Stuhldreher 2:1 auf den Keeper zulief und sich den Ball abluchsen ließ. Wenig später war es Markus Lübbert, der ebenfalls aussichtsreich vergab.
Medebach zeigte eine geschlossene Mannschaftsleistung. Andre Hülsmann konnte gegen Michael Müller überzeugen, eine hervorragende Partie lieferte auch das heutige Geburtstagskind Andre Ricken, nicht nur Dank seines Treffers zum 3:1. Jens Fresen war stets anspielbereit, und in der Offensive wussten Jan Vieweger und Hendrik Stuhldreher zu überzeugen.

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