Das Nachholspiel im Medebacher Hansestadion blieb ohne das gewünschter Erfolgserlebnis für Medebach: Nach vier Spielen ohne Niederlage unterlag man Bad Berleburg mi1 1:2 und muss nun zum Rückrundenbeginn in Scharfenberg eine neue Serie starten.
Medebach war anfangs noch nicht auf dem Platz, bereits nach 15 Sekunden platzierte Daniel Kewekordes, der für den ausgefallenen Christian Lübbert ansonsten einen guten Libero spielte, einen Pass in die Füße von Richter, und es wurde erstmals eng. Die Gäste erwiesen sich als die ballsicherere Elf, Medebach offenbarte immer wieder Fehler im Spielaufbau und kam nur selten zum Zuge. Dazu legten die Gäste die erwartete robuste Spielweise an den Tag, Medebach wusste sich allerdings zu wehren. Das 0:1 fiel nach 20 Minuten durch Homrighausen, der aus 20 Metern abzog und ins Dreieck traf. Jetzt erwachte der TUS Medebach. Die erste Gelegenheit bot sich Peter Ricke, der mit seinem Drehschuss allerdings an Badura scheiterte. Wenig später war es Andre Ricken, der nicht genug Druck hinter einen Kopfball bekam, das ganze fand nach einer Ecke statt. Der dritte Anlauf gelang dann allerdings: Hendrik Stuhldreher tankte sich über links durch und fand Jan Vieweger, dessen gute Schusstechnik ließ Badura diesmal keine Gelegenheit.
In der zweiten Hälfte entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, ehe sich Medebach in Form der Gelb-Roten Karte durch Janis Schierok selber schwächte. Die Entscheidung war hart, aber vertretbar, auch wenn sich der Unparteiische sicher nicht den Ruf des Heimschiedsrichters verdienen wollte… Da die Aktion aber weit in der gegnerischen Hälfte stattfand, wäre sie wohl auch vermeidbar gewesen. In der Folgezeit waren die Gäste nicht nur numerisch überlegen, sondern nutzten geschickt auch den entstandenen Raum. Gall war es, der mit einem Schuss aus der Drehung ins kurze Eck traf. Damit war das Spiel aber keinesfalls entschieden, denn die letzten 10 Minuten hatten es noch mal in sich und brachten noch 3 Aluminiumtreffer für den TUS.
Zunächst brach Hendrik Stuhldreher über links durch und fand Markus Lübbert als Abnehmer, der jedoch von der Fünfmeterlinie nur die Oberkante der Latte traf. Diese Szene dürfte dem Medebacher Mannschaftskapitän wohl noch die ein oder andere schlaffreie Minute bereitet haben. Wenig später tauchte Jens Fresen, der für den mit Zerrung ausgewechselten Daniel Kewekordes den Liberopart übernahm, vor Badura auf, seinen Kopfball lenkte der Schlussman aber an den Pfosten. Wiederum kurz darauf verlängerte Hendrik Stuhldreher einen Flankenball mit dem Hinterkopf richtung langes Eck, wieder war Badura mit den Fingerspitze dran und lenkte den Ball an den Pfosten. So nahmen die Gäste alle Zähler mit auf die Heimreise, der Dreier ist auf Grund des Spielverlaufs als glücklich zu betrachten. Allerdings hatte es sich Medebach auch selber zuzuschreiben, dass nicht mehr daraus wurde.

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