Im vorgezogenen Spiel in Cobbenrode hielt die Pechsträhne an, 1:0 für die Gastgeberg lautete das Ergebnis und der Spielverlauf ähnelte der letzten Begegnung gegen Müschede. Insgesamt eine gute Grundordnung, gefälliges Spiel in der Defensive und ausgelassene Großchancen in der Offensive waren wieder die Erkennungszeichen auf Seiten des TUS Medebach, zum fünften Mal blieb man ohne Torerfolg.

Die erste Hälfte war gerade mal eine Minute alt, als Matthias Schröder als Vertreter des Verletzten Michael Padberg das erste Mal zupacken musste. Einen gefährlichen Schuss lenkte er an die Latte, von dort fiel der Ball in die Arme von „Hahne“ zurück. Danach fand Cobbenrode wenig Mittel gegen die gut formierte Medebacher Defensive, im Verlauf der ersten Halbzeit kam lediglich Allebrodt aus spitzem Winkel zu einer weiteren Gelegenheit. Gute Chancen dagegen auf Medebacher Seite nach schönen Kontern. Zunächst rannte Markus Lübbert alleine auf Stengritt zu und schießt diesen an. Wenig später war Peter Ricke durchgebrochen, schießt freistehend aber ebenso Stengrit an, Christian Lübbert scheitert mit dem Nachschuss ebenfalls am Cobbenroder Keeper. In der Halbzeit hätte man führen müssen, da man die klareren Chancen hatte.

In der zweiten Halbzeit verhielt sich Medebach zunächst zu passiv, Cobbenrode spielte aufs Trainingstor und hatte jetzt die besseren Momente für sich. Medebachs Abwehr stand aber sicher, Matthias Schröder hielt, was zu halten war. Gut präsentierte sich auch Andre Ricken gegen Taktajev und Janis Schierok gegen Lugbunari, somit war der FC-Sturm weitestgehend aus dem Spiel. Wie so oft in solchen Begegnungen entschied eine Standardssituation das Spiel, bei einem Eckstoß passte man einmal nicht auf und es stand 1:0. Müschedes Gefährlichkeit bei Standards war bekannt, dass allterdings der eher kleinere Taktajev einköpfen konnte, war sicherlich zu verhindern. Kein Fehler von Andre Ricken, der gegen den langen Schulte eingeteilt war. Jetzt entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Zunächst traf Peter Ricke nach schöner Einzelleistung nur den Pfosten, zwei Minuten darauf hatte Cobbenrode ebenfalls einen Pfostentreffer zu verzeichnen. In der Schlussminute machte Markus Lübbert alles richtig und köpfte im Rückwärtslaufen gegen die Laufrichtung von Stengritt, mit einer Superparade rettete der FC-Schlussmann Cobbenrode die drei Zähler. Den hätte nicht jeder gehalten!

Fazit: Leistungsmäßig und einsatzmäßig hat sich Medebach wenig vorzuwerfen, allerdings wartet man weiter auf das Platzen des Knotens in der Offensive. Ein Paukenschlag wie letztes Jahr gegen Arpe währe wünschenswert, ein einfaches 1:0 tut es aber auch. Vielleicht gelingt das ja in der nächsten Woche beim Derby gegen Oberschledorn.

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