Im Duell der Namensvettern musste sich der heimische TUS dem TUS aus Oeventrop mit 0:1 geschlagen geben. Zu frĂŒher Stunde – Anstoß war bereits um 11 Uhr – fanden ca. 150 Zuschauer den Weg ins Hansestadion und sahen zunĂ€chst eine Partie ohne große Torchancen. Medebach wachte als erstes auf in Person von Jan Vieweger mit zwei DistanzschĂŒssen und durch zwei KopfbĂ€lle von Christian LĂŒbbert. Auf der anderen Seite konnte Michael Padberg durch beherztes Eingreifen zweimals einen GĂ€stestĂŒrmer am Vollenden hindern. Die erste richtig dicke Möglichkeit hatte Jan Vieweger nach Ablage von Andre Ricken, der Mittelfeldspieler, der angeschlagen in die Partie gegangen war und bis zum Schluss auf die ZĂ€hne biss, verzog aber aus 10 Metern und zielte ĂŒber das Tor. Wenig spĂ€ter war es Markus LĂŒbbert, der allein auf MĂŒller zulief, dieser konnte seinen Schuss aber gekonnt entschĂ€rfen – die wohl dickste Gelegenheit in der ersten Halbzeit. Zwei Minuten vor der Pause nutzte Oeventrop die Verwirrung in der Medebacher Hintermannschaft im Anschluss an einen Einwurf aus und erzielte durch Rabah die glĂŒckliche PausenfĂŒhrung.

Nach dem Wechsel hatte zunĂ€chst Medebach den besseren Start, so „vergaß“ beispielsweise Jens Fresen den Ball am Strafraum, was eine weitere gute Gelegenheit darstellte. Mit zunehmender Spielzeit hatte jetzt aber der Gast die grĂ¶ĂŸeren Möglichkeiten, zumeist in Form von Kontern. Hier landete ein Kopfball an der Latte, und ein Tor von Rabah wurde wegen Abseits nicht gegeben, zudem musste Michael Padberg zwei weitere Male Kopf und Kragen riskieren. Zwei Minuten vor dem Ende guckte Jens Fresen die Oeventroper Hintermannschaft aus, sein Schuss von der Strafraumgrenze sprang aber vom Innenpfosten in die Arme von MĂŒller zurĂŒck. Medebach stand mit leeren HĂ€nden da und liegt weiter auf dem 14. Tabellenplatz.

Fazit: Es gab einige Situationen, in der man mit mehr Entschlossenheit vor dem Tor fĂŒr die nötigen Punkte hĂ€tte sorgen können. Dazu wurden die entscheidenden Situationen zu ĂŒberhastet abgeschlossen.

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