Die 1. Mannschaft des TUS Medebach musste gegen den TitelanwĂ€rter Schmallenberg/Fredeburg eine 0:1 Heimniederlage einstecken. Auf Grund der Spielanteile geht der Sieg des SV in Ordnung, trotzdem war fĂŒr Medebach ein Punkt im Bereich des Möglichen, da der Treffer zum einen sehr spĂ€t, und zum anderen nach einer vermeidbaren Standardsituation fiel. Viel wichtiger dĂŒrfte aber fĂŒr den TUS sein, dass gegenĂŒber der Vorwoche vor allen Dingen in der Defensive eine klare Leistungssteigerung zu erkennen war.

Schmallenberg gab von Beginn an das Tempo vor und setzte Medebach mit dem erwartet variablen Spiel in die Spitze unter Druck. Die Heimelf hielt allerdings dagegen und verstand es, eine Vielzahl von ZweikĂ€mpfen zu gewinnen und im gut organisierten Abwehrverbund die 0 zu halten. Zwar galt es einige brenzlige Situationen zu ĂŒberstehen, doch die Abwehr war von Christian LĂŒbbert gut organisiert, und Michael Padberg hielt fest, was festzuhalten war. Auf der Gegenseite gab es den Ansatz einer Chance in Form eines Kopfballs von Peter Ricke, der im Spielverlauf erneut verletzt ausgewechselt werden musste.

Auch nach dem Wechsel blieben die GĂ€ste spielbestimmend, Medebach konnte aber das Tempo aus der Partie nehmen und somit den Rhythmus des SV empfindlich stören. Manko der GĂ€ste war sicherlich auch die Chancenverwertung, falls man dann doch einmal Richtung TUS-GehĂ€use durchgebrochen war. Medebach hatte eine Kopfballgelegenheit durch Markus LĂŒbbert, der nicht richtig hinter den Ball kam. Als sich alles schon auf ein 0:0 eingestellt hatte, gelang der Richard-Elf in der 77. Minute doch noch der Siegtreffer. Eine Kombination nach einem Freistoß drĂŒckte der eingewechselte Jonas Schmidt ĂŒber die Linie. FĂŒr den TUS Ă€rgerlich deswegen, da genau diese Situation in der Spielbesprechung noch analysiert worden war.

Gegen Ende versuchte Medebach noch das 1:1 zu erzielen, hier verfehlte Andre HĂŒlsmann eine scharfe Hereingabe von Jan Vieweger. Schmallenberg hĂ€tte in dieser Phase bei Kontern den Sack schon frĂŒher endgĂŒltig zumachen können.

Fazit: Zwar noch kein Punkt fĂŒr Medebach, aber zumindest eine mannschaftlich geschlossene Leistung, auf der man aufbauen kann. Dies soll im Pokalviertelfinale gegen die SG Grafschaft am Dienstagabend fortgesetzt werden.

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